Die Szenen sind bewusst einfach gehalten. Ob und in welcher Höhe ein Fall versichert ist, steht in deinen Bedingungen; wir sagen hier nicht voraus, wie ein Versicherer entscheidet.
Die nasse Fliese
Eine Kundin rutscht im Verkaufsraum aus und verletzt sich. Sie verlangt Schmerzensgeld, ihre Krankenkasse fordert die Behandlungskosten zurück.
Ist die Deckungssumme für Personenschäden so bemessen, dass auch ein schwerer Fall nicht dein Betriebsvermögen trifft?
Beim Kunden vor Ort
Ein Mitarbeiter montiert beim Kunden ein Gerät und beschädigt dabei den Boden, auf dem er arbeitet.
Sind Schäden an Sachen eingeschlossen, die du beim Kunden bearbeitest oder benutzt? Versicherer sprechen hier oft von Tätigkeits- oder Bearbeitungsschäden.
Die gemieteten Räume
In deiner gemieteten Halle platzt ein Wasserschlauch. Der Estrich des Vermieters muss raus.
Sind Mietsachschäden an Gebäuden und Räumen eingeschlossen, und bis zu welcher Summe? Dafür gelten häufig eigene Grenzen.
Das ausgelieferte Produkt
Ein Produkt verlässt deinen Betrieb scheinbar einwandfrei. Später entsteht beim Abnehmer ein Schaden, der auf einen Fehler zurückgeführt wird.
Ist eine Produkthaftpflicht enthalten, und gilt sie auch für Folgekosten wie Aus- und Einbau oder einen Rückruf? Das sind oft getrennte Bausteine.
Der Subunternehmer
Für einen Auftrag setzt du einen anderen Betrieb ein. Dessen Fehler führt zu einem Schaden beim Endkunden, der sich an dich wendet.
Ist deine Haftung für beauftragte Subunternehmer mitversichert, und hast du dir zeigen lassen, dass diese selbst versichert sind?
Was in den Boden geht
Beim Befüllen eines Tanks oder durch ausgelaufene Reinigungsmittel gelangen Stoffe ins Erdreich oder ins Abwasser.
Gibt es einen Baustein für Umwelthaftpflicht oder Umweltschäden, und passt er zu den Stoffen, mit denen du arbeitest?