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Betriebliche Krankenversicherung für kleine und mittlere Betriebe: so funktioniert sie

Stand: 26.10.2026 · Verus Vorsorge GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 Gewerbeordnung

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung schließt der Arbeitgeber für sein Team eine private Zusatzversicherung ab, etwa für Zahnersatz, Vorsorge, Brillen oder ein Gesundheitsbudget. Der Arbeitgeber zahlt die Beiträge, die Mitarbeitenden erhalten die Leistungen. Bei Gruppenverträgen verzichten viele Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung. Die bKV ist freiwillig und auch für kleinere Betriebe möglich.

Welche Modelle es gibt

  • Budgettarife: Jede Person hat ein festes Jahresbudget für Gesundheitsleistungen und entscheidet selbst, wofür sie es nutzt.
  • Bausteintarife: Der Arbeitgeber wählt feste Leistungen, etwa Zahn, Vorsorge oder stationäre Leistungen.
  • Kombinationen aus beidem

Wie die bKV steuerlich behandelt werden kann

Hat der Mitarbeitende nur Anspruch auf den Versicherungsschutz und nicht auf Geld, sind die Arbeitgeberbeiträge nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs Sachlohn (BFH, Urteil vom 7. Juni 2018, VI R 13/16). Sachbezüge bleiben bis zur monatlichen Freigrenze von 50 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, Stand 2026). Die Grenze gilt für alle Sachbezüge eines Monats zusammen, etwa auch Gutscheine; wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag zu versteuern. Die verbindliche Prüfung für Ihren Betrieb übernimmt Ihr Steuerberater.

Worauf kleine Betriebe achten sollten

  • Mindestgröße: Viele Versicherer bieten Gruppenverträge schon ab wenigen Mitarbeitenden an; die Bedingungen unterscheiden sich.
  • Wer einbezogen wird: alle Mitarbeitenden oder bestimmte Gruppen, nach klaren und gleichen Regeln
  • Was passiert beim Austritt: Viele Tarife erlauben eine private Fortführung.
  • Verständliche Information, damit das Team die Leistung kennt und nutzt

Fragen

Lohnt sich eine bKV für einen kleinen Betrieb?

Das hängt davon ab, was Sie erreichen möchten, etwa Fachkräfte gewinnen oder halten. Die bKV ist eine freiwillige Leistung. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle es für Ihre Teamgröße gibt, und vergleichen Angebote verschiedener Versicherer.

Gibt es eine Gesundheitsprüfung?

Bei Gruppenverträgen verzichten viele Versicherer darauf, oft unter Bedingungen wie einer Mindestzahl versicherter Personen. Ob das gilt, steht im jeweiligen Angebot.

Was das für Ihren Betrieb heißt

Ob und wie Ihr Betrieb versichert ist, steht in Ihren Verträgen. Im Versicherungscheck legen wir sie neben die Risiken Ihres Betriebs. Gespräch vereinbaren

Quellen

Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechts- oder Steuerberatung. Was im Einzelfall versichert ist, regeln Ihr Vertrag und die Versicherungsbedingungen. Angaben zu Status, Vergütung und Schlichtungsstellen finden Sie in unserer Erstinformation.

Sprechen wir über Ihren Betrieb.

Im Erstgespräch gehen wir die Seiten Ihres Betriebs durch. Sie brauchen dafür keine Unterlagen, und Sie entscheiden danach in Ruhe.

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